BTK - Büro für Textkomposition, Logo

Die Facts & Figures.

Anton Neuenschwander

  • Texter, Konzepter und Inhaber der BTK GmbH
  • Dipl. PR-Redaktor SPRI

Unternehmen.

  • 2005: Umwandlung der Einzelfirma in die BTK GmbH
  • 2001 bis 2005: Texter und Konzepter (Teilzeit) bei Lang Gysi Knoll, Werbeagentur BSW, daneben selbstständige Arbeit für BTK
  • 1999: Gründung von BTK Büro für Textkomposition​

Auszeichnungen.

  • Preisträger Swiss Text Award 2003 der Schweizerischen Text   Akademie (Texterfeder)
  • nominiert für Swiss Text Award 2004, 2009, 2013
  • Shortlist Swiss Text Award 2005

Mitgliedschaften.

Expertentätigkeit.

Die Story.

Im Herbst 2017 feiert das Büro für Textkomposition sein achtzehnjähriges Bestehen. Doch begonnen hat seine Geschichte schon vor 40 Jahren: mit einem ersten Kampf gegen den Feind aller Schreibenden.

Wir schreiben das Jahr 1977. In einem bernischen Landschulhaus beugen sich 30 rote Köpfe über ihre Aufsatzhefte. Vor den Isolierfenstern des Klassenzimmers hat die Natur ein explodierendes Stilleben aus schreiend gelben Löwenzahnblüten, tiefgrünem Gras und dampfenden Ackerfurchen geschaffen. Doch hier drin, in diesem schmucklosen Betonbau, herrscht Krieg. Das Böse hat sich auf Mephisto-Sohlen an die unschuldige Landjugend herangeschlichen – in Gestalt des Hochdeutschpädagogen J. S. Der Böse? Dem Schüler Neuenschwander dämmert es, dass das wirklich Böse keine Gestalt hat. Und genau das ist das Problem damit.

Der Terror des weissen Blatts.

«Ein Osterausflug mit der Familie» – so lautete damals das vordergründig einfache Thema des Lehrers J. S. für den Aufsatz («mindestens zwei Seiten!»). «Was schreiben? Was tun?» fragte sich Schüler Neuenschwander, der ob der Ergebnislosigkeit seiner Inhaltsrecherche zunehmend verzweifelte. Da, direkt unter seinen schweissnassen Händen, da lag es. Und je geduldiger es sich gab, das weisse Blatt Papier, desto quirliger und unbarmherziger flossen N`s Gedanken. «Von wegen, Papier sei unschuldig! Das da auf jeden Fall nicht!» Solchermassen erhitzt, oktroyierte er dem Holz-Endprodukt in akkurater Schrägschrift eine Geschichte auf, unter der sich die vorgedruckten Linien bogen.

Die Kraft der guten Idee.

«Total am Thema vorbeigeschrieben – aber ein wahrer Lesegenuss!» Mit seinem Kommentar – vor allem aber mit seiner Bestnote – motivierte Lehrer S. seinen Schutzbefohlenen zu seinem späteren beruflichen Werdegang. «Aha!», sagte sich nämlich N., «Ungewöhnliche Ideen werden demnach geschätzt auf dieser Welt der grau linierten A4-Aufsatzhefte!» Gut 20 Jahre später gestand er sich dann ein, dass er nicht zwingend ausserhalb eines Themas schreiben müsse, um erfolgreiche Texte zu verfassen. Jahrelange Praxis in fremden und eigenen Ideenfindungsinstituten sowie etliche Aus- und Weiterbildungen bestärkten ihn in dieser Auffassung. Zum Glück. Denn heute erhält sein Büro für Textkomposition von grossen und kleinen Kunden immer wieder Rückmeldungen wie «Voll auf dem Punkt!», «Sogar der Verwaltungsrat steht jetzt hinter der Idee.» oder «Danke, du hast aus unserem Mist Honig gemacht.»